Die Legio Mariens ist eine Vereinigung von Katholiken, die unter dem Schutz Mariens und unter der Führung der Kirche tätiges Christentum üben. Ihren Namen hat sie von ihrem weltlichen Vorbild, der nahezu unbesiegbaren römischen Legion.
Im September 1921 trafen sich in Dublin einige Gleichgesinnte, die es sich zum Ziel setzten, Gott den Menschen durch Maria näherzubringen. Sie stellten sich die Frage: "Was können wir tun, damit Gott in seiner Welt mehr geliebt wird?"
Aus dieser kleinen Schar entwickelte sich eine Organisation, die sich über die ganze Welt ausgebreitet hat und der ungefähr eine Million Mitglieder angehören. "Präsidium" heisst die kleinste Gruppe von Legionären.
Treffen
Eine wöchentliche Zusammenkunft bildet das Fundament des Legionslebens. Dabei sind gemeinsames Gebet (Rosenkranz), eine Kurzansprache eines Priesters, Berichte über die geleistete Arbeiten sowie neue Aufgaben und deren Besprechung von besonderer Bedeutung.
Nach dem Grundsatz "Gebet ist tätige Mithilfe" besorgen die aktiven Mitglieder der Legion verschiedene Aufgaben im Dienste des Glaubens und der Nächstenliebe. Hier einige Bespiele: religiöse Gespräche, Führung von Jugendgruppen, Betreuung Alleinstehender und Kranker, Werbung und Einladung zu religiösen Veranstaltungen, Hausbesuche (jeweils zu zweit), Aufstellung neuer Legionsgruppen
Wer nicht aktiv tätig sein kann, hat die Möglichkeit, die Legion als "betendes Mitglied" zu unterstützen.
Aktive Mitglieder verpflichten sich zur Teilnahme am wöchentlichen Treffen, täglich ein kurzes Gebet zu beten und ca 2 bis 3 Stunden Arbeit pro Woche für das Reich Gottes (Jugendliche nur 1 Stunde)
Betende Mitglieder verpflichten sich täglich die Legionsgebete und einen Rosenkranz zu beten (Zeitaufwand ca 25 - 30 Minuten pro Tag). Sie bekommen ein Heftchen mit den Legionsgebeten.
In Tulbing ist das wöchentliche Treffen am Samstag von 9:00 bis maximal 10:30 geplant. Ein Treffen soll nie mehr als eineinhalb Stunden dauern.